Überwinde deine Ängste – Lebensquickie Teil 1

Lebens-Quickies Folge 1 – Überwinde deine Ängste

3 einfache Schritte zur Überwindung deiner Angst!

Warum hast du eigentlich Angst? Woher kommt die Angst davor, deine Ziele, Träume oder persönlichen Herausforderungen zu verfolgen?

Ängste können dir im Weg stehen bemerkenswerte Dinge im Leben zu erreichen. Es kann dich davon abhalten zu heiraten, weil du Angst vor Verantwortung hast. Es kann dich davon abhalten, dein eigenes Geschäft zu gründen, weil du Angst hast, dass du dich oder deine Familie nicht ausreichend versorgen kannst.

Angst kann dich auch davon abhalten, Gewicht zu verlieren, mit dem Sport zu beginnen – was ist, wenn die ganze Mühe und Anstrengung nicht die Ergebnisse hervorbringt, die du erwartest? Du hast Angst dich einmal mehr selbst zu enttäuschen, weil du es wieder mal nicht durchziehen konntest.

Warum hast du Angst?

Es ist wichtig, dass du die Angst und die Ursache dafür kennst. Es gibt eventuell eine Verknüpfung mit einem negativen Erlebnis oder mit Glaubenssätzen, die du im Laufe deines Lebens aufgebaut hast.  

Vielleicht hast du den Wunsch dich als Unternehmer selbständig zu machen, hast aber die Befürchtung, nicht genug Geld zu verdienen oder hast Angst vor der Herausforderung und der Arbeit, die es tatsächlich braucht, um so ein Unternehmen zu gründen.

Du willst abnehmen und schon vor dem dem Einstieg kommen dir die ersten Gedanken darüber, wie anstrengend es für dich werden wird, auf was du alles verzichten musst oder die Angst davor, das es dir am Ende nicht gelingen wird, dein Gewicht zu halten.

Ängste haben es also geschafft, dein Leben so zu beeinflussen, dass du heute da bist, wo du eben heute bist. Aber weißt du, das tolle daran ist, dass du jederzeit die Möglichkeit hast, das zu ändern. Fange heute an dich deinen Ängsten zu stellen und höre endlich auf, dein Leben weiter zu verschwenden, denn du hast nur ein Leben.

Ich möchte dir heute meine drei besten Tipps weitergeben, die dir zukünftig helfen sollen, besser mit deinen Ängsten umzugehen oder sie idealerweise sogar komplett zu überwinden.

Erkenne deine Ängste und plane sie zukünftig von vornherein in deine Vorhaben mit ein.

Als ich mich vor einigen Jahren von meinem Angestelltendasein verabschiedet habe, war meine größte Sorge zunächst, wie ich nun zukünftig über die Runden kommen werde. Ich habe mich aber nicht darauf konzentriert, wie viel Geld ich nun verdienen muss, sondern ich habe erstmal geschaut, wo kann ich denn meine bestehenden Ausgaben reduzieren! Und da ging eine ganze Menge und somit war diese Sorge gleich um einiges weniger groß.

Es müssen auch nicht unbedingt finanzielle Sorgen sein, die dich daran hindern, eine neue Herausforderung anzugehen. Negative Glaubenssätze bzw. negative Erwartungen können so stark sein, dich daran zu hindern, das zu tun, was du eigentlich schon immer wolltest.

Tip 1. Stelle dir den Schmerz vor.

Schließe bitte jetzt kurz einmal deine Augen und stelle dir vor, welchen Schmerz du spüren würdest, wenn du die im Moment dringendste Sache, die du schon so lange vor dir her schiebst, nicht erledigen würdest. Stelle dir vor wie dein Leben aussieht, wenn du in einigen Jahren immer noch das gleiche Problem hättest.

Sicher kannst du jetzt sagen: “Wenn ich nichts unternehme, kann auch ich auch nichts falsch machen und werde auch keine Schmerzen haben!”

Nur leider ist diese Annahme falsch!

Der Schmerz, nachdem du dein Problem nicht angegangen bist, wird um ein vielfaches höher sein, wenn du in einigen Jahren immer noch vor dem selben Problem stehst, als wenn du deine Angst überwunden und das Problem angegangen wärst.

Und dieser enorme Schmerz, den du Tag für Tag mit dir rum trägst, ist im Gegensatz zu einer eventuellen temporären Niederlage eine Kleinigkeit.

Deshalb stelle dir diesen Schmerz innerlich so intensiv vor, wie du nur kannst und fühle ihn sogar. Wie fühlt es sich an auch in drei Jahren nicht einen Schritt vorangekommen zu sein, immer noch an derselben Stelle zu stehen und eine bittere Pille nach der anderen schlucken zu müssen. Das Leben zieht an dir vorbei und du schaffst es einfach nicht aus dir heraus zu kommen.

Tip 2. Was wäre das allerschlimmste, das passieren kann?

Solltest du mal wieder vor einer Entscheidung oder einem neuen Vorhaben stehen und wieder dieses altbekannte ungute Gefühl in deiner Bauchgegend spüren, dann solltest du dich zukünftig folgendes fragen.

“Was wäre das Schlimmste was passieren kann?”

Mal ganz ehrlich, was soll denn schon schlimmes passieren?

Du willst deinen Chef um mehr Gehalt bitten, du musst auf einer Feier eine Rede halten?

Dein Chef sagt nein, die Rede geht in die Hose, weil du vor Aufregung deinen Text vergessen hast.

Ja und jetzt???

Bleibt die Welt jetzt stehen? NEIN

Wirst du von deinem Chef gekündigt? NEIN (Ok, kommt drauf an, wie du gefragt hast) Er wird dir aus seiner Sicht die Gründe nennen, warum es nicht geht bzw. nicht in der gewünschten Höhe die du dir vorgestellt hast. Fragst du aber erst gar nicht, bekommst erst recht nichts.

Glaubst du, das bei deiner holprigen Rede die Leute jetzt fluchtartig den Saal verlassen werden? NEIN Denn niemand der Anwesenden wusste doch überhaupt, was du eigentlich sagen wolltest und was du vorbereitet hattest, deshalb wird es vermutlich nicht einmal jemanden auffallen

Werden sich auch nach so einem Tag die Uhren einfach weiterdrehen? JA zu 100 %

Versetze dich kurz in die Zukunft und stelle dir vor, wie du mit 75 glücklich in deinem Schaukelstuhl sitzt und dein bisheriges Leben Revue passieren lässt. Wie furchtbar kommen dir dann solche kleinen in Anführungsstrichen “Niederlagen” dann noch vor?

Vermutlich kannst du einfach nur darüber schmunzeln, wie groß dir seinerzeit diese Probleme vorgekommen sind.

Denke immer daran, alles was du tust entscheidet darüber wie sich dein Leben entwickelt wird, aber auch alles das, was du NICHT tust!

Deshalb frage dich immer: “Was wäre das Schlimmste, was passieren kann?”

Tip 3. Gebe eine öffentliche Verpflichtung ab!

Die allerbeste Methode etwas endlich anzupacken, das du schon lange vor dir her schiebst, ist es sich öffentlich zu verpflichten.

Du kannst dich gegenüber einer Person, noch besser ist gegenüber mehreren Personen, verpflichten diese eine Sache jetzt endlich anzupacken. Und zwar ganz konkret, indem du genau definierst, was, wie, bis wann und wo du es machen willst und das du es durchziehst, egal was da kommen mag.

Wer es ganz knallhart möchte, postet seine Verpflichtung direkt öffentlich an seine Facebook Chronik und berichtet in regelmäßigen Abständen über die Ergebnisse seines Vorhabens. Das wird deinen Entschluss, es tatsächlich durchzuziehen, enorm erhöhen und es wird dir ungemein schwierig gemacht, vorzeitig aufzugeben. Rechne unter Umständen damit, dass dich deine Community sogar unterstützen und Mut machen wird durchzuhalten.

Jetzt hast du es ausgesprochen und damit ist es nicht mehr bloß ein Gedanke der in deinem Hirn umher geistert, sondern du hast es dich selbst laut sagen hören und das ist ungemein motivierend.

Also pack es endlich an und sprich deine Verpflichtung gegenüber jemand anderen laut aus!

Die Umsetzung!

Stehst du also zukünftig vor einem Problem oder einer Aufgabe, die dir Angst macht, dann mache dir bewusst, welchen Schmerz müsstest du zukünftig ertragen, wenn alles in deinem Leben so bleibt wie es ist? Und denke daran, dieser Schmerz bleibt und begleitet dich dein ganzes Leben, wenn du nichts dagegen unternimmst!

Und dann male dir aus, was denn bitteschön das Schlimmste sein kann, wenn du davor stehst, eine neue Aufgabe oder ein Problem jetzt endlich anzupacken? Denke an unseren kleinen Ausblick in die Zukunft und sehe dich glücklich und schmunzelnd im Schaukelstuhl sitzen.

Ja und zu guter letzt, gebe eine öffentliche Verpflichtung ab. Das kann der Freund, die Freundin, ein Arbeitskollege oder auf die harte Tour, deine Chronik auf Facebook sein. Wichtig ist hierbei nur eines, das du dich verpflichtest und dann zieh es einfach durch!

Und jetzt bleibt mir nur der Wunsch, dass dir meine Tips zukünftig dabei helfen werden besser in deinem Leben voran zu kommen und das du nun, trotz deiner Ängste, Dinge anpacken wirst, die du schon lange machen wolltest.

Werde dir endlich bewusst: “DU hast nur dieses eine Leben, lasse es nicht zu, dass du es verschwendest!”

 

 

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